Blaues Licht

„Wussten Sie, dass Sie an Blaulichtmangel leiden?“

Abends werden wir müde, morgens werden wir wach. Aber warum? Und warum leiden immer mehr Menschen unter Schlafproblemen oder sind tagsüber müde und fühlen sich erschöpft?

Der Schlüssel liegt in der Wirkung von blauem Licht. Denn unser Biorhythmus wird vor allem über blaues Licht reguliert und gesteuert, wie wir es in freier Natur durch einen blau strahlenden Himmel erhalten würden. Der Biorhythmus ist unsere innere Uhr, lässt uns wach und fit sein, oder eben nicht.

Nachdem der moderne Mensch aber vorzugsweise seine Zeit in geschlossenen Räumen verbringt und hier hauptsächlich naturfremdes Kunstlicht erhält, ist unser Biorhythmus und die innere Uhr vieler Menschen gestört. Die Folge können sein:

  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Anfälligkeit für Stress
  • Kopfschmerzen
  • Depressive Stimmung
  • Übergewicht

… und vieles mehr. Eine Studie aus Harvard hat sogar einen Zusammenhang zwischen einem gestörten Biorhythmus und Diabetes vom Typ 2 hergestellt – Wie viel Zeit verbringen wir wirklich noch im Freien?

So entsteht ein Mangel von blauem Licht

Wie wirkt blaues Licht auf den Biorhythmus? Und was ist der Biorhythmus?

Blaues Licht wird von Ganglienzellen unserer Augen registriert, worauf diese Zellen ein Signal an den Körper senden und aktiv Einfluss auf unseren circadianen Rhythmus nehmen. Dieser Biorhythmus ist auch als Schlaf-Wach-Rhythmus bekannt und steuert dementsprechend wann wir müde werden, wie fest wir schlafen oder wann wir aufwachen.

Blaues Licht strahlt in der Natur vor allem vom Tageshimmel, deshalb stellt blaues Licht unseren biologischen Rhythmus (circadianen Rhythmus) auf Tag ein und lässt uns wach werden. Studien haben gezeigt: Ein durchschnittlicher 45-jähriger Mensch erhält täglich nur noch 50% der nötigen Reize, um seinen Biorhythmus optimal zu stimulieren. Erhält unser Körper tagsüber zu wenig blaues Licht, so gerät dieser Rhythmus aus dem Lot.

Die Folge: Unsere biologische innere Uhr ist gestört.

Wie blaues Licht Melatonin hemmt und Serotonin fördert

Geht man tiefer in die wissenschaftlichen Begründungen für die Regulierung des Biorhythmus, so wirkt blaues Licht vor allem auf das Zusammenspiel von 3 Hormonen: Melatonin, Serotonin und Cortisol.

Melatonin: Macht uns müde und sollte vor allem abends an Dominanz gewinnen. Blaues Licht hemmt aktiv die Produktion und Wirkung von Melatonin.

Serotonin: Unser „Glückshormon“ ist der Gegenspieler von Melatonin und für unsere Wachphasen zuständig, es wirkt als körpereigener Wachmacher und Glücklichmacher.

Cortisol ist ein Hormon mit einem schlechten Ruf und bekannt als Stresshormon. In der richtigen Balance unserer Hormone entfaltet jedoch Cortisol unter anderem zusammen mit Serotonin zahlreiche positive Mechanismen. So hilft zum Beispiel Cortisol dabei Fettdepots aufzulösen und abzubauen, auch lässt uns Cortisol aufmerksam und voll konzentriert sein.

Wird Melatonin tagsüber gehemmt und befinden sich unsere Hormone im Gleichgewicht, so können Cortisol und Serotonin besser wirken und ihre positiven Eigenschaften voll entfalten. Dann fühlen wir uns fitter, haben mehr Energie, sind glücklicher und konzentrierter.

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